Mitteilung der Schulleitung 23.10.2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, Kolleginnen und Kollegen,

 

wir hoffen, dass Sie alle während der Ferien ein bisschen Ruhe und Entspannung gefunden haben. Am Montag geht es nun wieder mit regulärem Unterricht nach Plan los und wir teilen daher hier die aktuellen Regelungen zum Infektionsschutz an Schulen mit, die aufgrund der stark angestiegenen Fallzahlen wieder verändert wurden und die nach derzeitigem Plan bis zu den Weihnachtsferien gelten sollen. Die Lehrkräfte bitten wir, diese Regeln in ihrer ersten Unterrichtsstunde am Montag mit den Schüler*innen zu besprechen. Vorab mögen bitte auch die Eltern ihre Kinder auf die derzeitige Situation vorbereiten.

Selbstverständlich gilt weiterhin zu jeder Zeit das wichtigste Gebot, wo immer möglich den Abstand von 1,50 m zu anderen Menschen einzuhalten. Zudem ist die Handhygiene ein wichtiger Faktor zur Reduzierung der Virusverbreitung und der Krankheitsfälle im Allgemeinen.

 

Maskenpflicht auf dem Schulgelände

Es besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen der MNB für alle Schüler*innen, Eltern und Angestellte auf dem gesamten Schulgelände. Eltern betreten das Gelände nur in absolut wichtigen Ausnahmefällen nach Absprache und niemals ohne MNB.

In den Räumen der Übermittagsbetreuung und der OGS können die Masken von Betreuer*innen und Kindern abgenommen werden. Erziehungsberechtigte, die ihre Kinder dort abholen müssen, betreten die Räume nicht, sondern melden sich am Fenster oder über die bekannte Handynummer.

 

Maskenpflicht im Unterricht

- Schüler*innen der Klassen 1-4 können im Klassenraum die Masken absetzen.

- Schüler*innen der Klassen 5-13 behalten die MNB in allen Unterrichten auf.

- Lehrer*innen aller Klassen dürfen die Masken nur absetzen, wenn sie den Mindestabstand einhalten können; es wird jedoch dringend empfohlen, dies nur in Ausnahmefällen zu tun.

 

Ausnahmen von der Maskenpflicht

In der aktuellen Schulmail des Ministeriums ist dazu folgendermaßen formuliert:

„Von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung kann die Schulleitung nach Vorlage eines aussagekräftigen ärztlichen Attests generell aus medizinischen Gründen befreien, eine Lehrerin oder ein Lehrer aus pädagogischen Gründen zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten. In diesen Fällen ist in besonderer Weise auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern – wenn möglich – zu achten.“

Wir möchten betonen, dass das Attest „aussagekräftig“ sein muss, d.h. es muss die

schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeerscheinungen durch das Tragen der Maske beinhalten und von einem Arzt/einer Ärztin ausgestellt worden sein, der/die das Kind oder den/die Jugendliche(n) untersucht hat. Wir bitten um aktuelle Nachweise, die den Klassenlehrer*innen/-betreuer*innen vorgelegt werden, und die die jeweilige Schülerin oder der jeweilige Schüler (in Kopie) ständig bei sich tragen muss.

Außerdem möchten wir erneut darauf hinweisen, dass wir Lehrer*innen haben, die trotz eigener Gefährdung durch Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe freiwillig den Präsenzunterricht zugunsten der Schule, der Schüler*innen und der Familien fortführen. In diesen Unterrichten ist die MNB bei allen Beteiligten unerlässlich.

 

Lüften der Räume und Pausen

Alle Räume müssen alle 20 Minuten für ca. 5 Minuten durch weit geöffnete Fenster gelüftet werden (Stoßlüften). Die Schüler*innen müssen dementsprechend ausreichend warm gekleidet sein. Während der Pausen werden die Fenster offen gelassen und die Schüler*innen halten sich im Freien auf. Die Kleidung muss dem Wetter entsprechen, also auch ggf. regenfest sein.

 

Essen und Trinken

Im Klassenraum kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, daher darf dort nicht gegessen werden. Dies ist auf die Pausenzeiten im Freien zu verlegen (z.B. auch Geburtstags-Muffins), wo dann der Mindestabstand eingehalten werden muss, wenn die Masken zum Essen und Trinken abgesetzt werden. Im Unterricht darf jedoch das Trinken nicht untersagt werden und ist somit bei Bedarf möglich.

 

Veranstaltungen, Versammlungen und Konferenzen

Zur Handhabung der verschiedenen Arten von Zusammenkünften mehrerer Personen an unserer Schule müssen in den nächsten Tagen noch Beratungen stattfinden und Entscheidungen getroffen werden.

 

Verhalten im Krankheitsfall

Bitte achten Sie unbedingt auf die Maßgaben im Falle von Erkrankungen der Schülerinnen und Schüler, die Sie noch einmal im Anhang finden, und rufen Sie bei Fragen Ihren Hausarzt/ Ihre Hausärztin oder - entsprechend Ihres Wohnortes - die Hotline der Stadt Bonn (0228-7175) oder die des Rhein-Sieg-Kreises (02241-133333) an.

 

Wir sind froh, dass wir die erste „Etappe“ von Sommer bis Herbstferien gut überstanden und eine der wenigen Bonner Schulen sind, die bisher keinen Corona-Fall hatten. Nochmals danke an alle für die Mithilfe und Umsicht! Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass es demnächst dazu kommen wird, dass Klassen und

Lehrer*innen in Quarantäne geschickt werden. Wenn es Klassen betrifft, die von vielen verschiedenen Lehrkräften unterrichtet werden, ist es ebenso wahrscheinlich, dass das Vertretungssystem überfordert wird und somit Unterrichtsausfälle auch für mehrere andere Klassen die Folge sind. Somit kann wieder teilweise und zeitweise Distanzunterricht nötig werden, der bestmöglich von den Lehrkräften erteilt wird.

Die Lernplattform Logineo ist für die Schule inzwischen eingerichtet und es wurden von den Administratoren bereits viele Daten eingespeist. Auch die Beschaffung von technischen Lösungen, von Hardware und Zubehör sowie Leihgeräten für Schüler*innen ist vorangeschritten, sodass im Bereich des digitalen Arbeitens und Kommunizierens Vereinfachungen und Unterstützung für die Schule und für einzelne gegeben sein wird. Hierzu wird es bald weitere Einzelheiten geben.

 

Nun hoffen wir auf eine möglichst entspannte und gelingende zweite Etappe dieses Schuljahres, in der sich alle gut an die Regelungen halten und wir so viel Unterricht wie möglich zusammen haben können.

 

Herzliche Grüße,

Diemute Janke und Jenny Olmos