Pädagogik

"Man wird nur dadurch dem Menschen gerecht,

dass man in jedem einzelnen einen neuen Menschen sieht."

Rudolf Steiner

 

Die Waldorfpädagogik möchte das einzelne Kind ganzheitlich erziehen und seinen individuellen Fähigkeiten gemäß fördern. Die Unterrichtsinhalte und -methoden orientieren sich an der Entwicklungssituation der Kinder und Jugendlichen. Sie sollen Initiativkraft und Selbständigkeit entwickeln, erlebnisstarke Beziehungen zur Welt und zum Mitmenschen aufbauen, Urteilsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein schulen.

 

In der Unterstufe (1. bis 4. Klasse) regen von der Fantasie getragene Bilder zum Lernen an. Bereits ab der 1. Klasse erleben die Kinder die Sprachen Englisch und Französisch in Spiel, Theater, Liedern und Rollenspielen.

 

In der Mittelstufe (5. bis 8. Klasse) vertiefen die Schülerinnen und Schüler die sprachlichen und mathematischen Kompetenzen. Landeskundliche und literarische Texte sowie Methodentechniken für Projektarbeiten und Präsentationen sind ein weiterer Baustein.

 

In der Oberstufe (9. bis 12. Klasse und Abiturklasse) schulen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre individuelle Urteilskompetenz. Die selbstständige Reflexion der Lerninhalte rückt zunehmend in den Vordergrund. Neben Praktika sind Theaterspiel, Abschlussarbeit und Projektfahrten Teil des Unterrichts.

 

Die Leistungen, das Sozialverhalten und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen werden nicht bewertet sondern beschrieben. Es gibt kein "Sitzen bleiben". Die Schüler durchlaufen die Schulzeit als Klassengemeinschaft.

 

 

Weitere Informationen zur Waldorfpädagogik:

 

 

21 Fragen an die Waldorfschule

 

 

Waldorfschule: Soviel mehr als „Namen tanzen“

 

Die Autorin dieses Artikels ist ehemalige Schülerin

 

 

www.waldorfschule.de

 

Die Seite des Verbandes der Waldorfschulen