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Vergangene Klassenspiele

Klassenspiel der 8. Klasse

Das Gauklermärchen von Michael Ende

- Ein Spiel in sieben Bildern sowie einem Vor- und Nachspiel -

 

Die kleine Gauklertruppe steht vor einer schwierigen Entscheidung: Eine Chemiefabrik, auf deren Gelände die Artisten für den Winter ihr Lager errichten wollen, bietet ihnen an in ihrem Auftrag aufzutreten. Doch stellen sie eine Bedingung: das durch einen Chemieunfall behinderte Mädchen Eli soll in ein Kinderheim abgegeben werden. Sie sagen, „es macht keinen guten Eindruck, wenn ausgerechnet so ein Kind bei uns ist.“. Die Artisten sind verzweifelt.

 

Da erzählt der Clown Jojo ein Märchen - von Eli, von Jojo und allen und entführt uns damit in „ein Land, das ist selbst mir verborgen. Im Gestern liegt es nicht und nicht im Heute, doch in der Zukunft liegt es, liegt im Morgen.“

 

Schülerinnen und Schüler der achten Klasse spielen, singen und tanzen das Gauklermärchen, das Michael Ende 1982 geschrieben hat.

 

Eintritt frei, Spenden willkommen.

 

Fr    21.02.2014   19.30 Uhr

Sa   22.02.2014   19.30 Uhr

So   23.02.2014   17 Uhr

Die Welle - Klassenspiel der 12. Klasse
Klassenspiel der 12. Klasse

´Die Welle´ basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich in den 70-er Jahren an einer kalifornischen High-School ereignet hat. Ein Geschichtslehrer (im Stück ist es Ben Ross) stand vor der Herausforderung, mit seinen Schülern die Zeit des deutschen Nationalsozialismus mit all ihren Abgründen und Gräueltaten zu bearbeiten. Dabei begegneten ihm jedoch vor allem Desinteresse und Unverständnis: „Was hat denn dies alles noch mit uns heute zu tun?“ „Das war einmal, das wird sich auf keinen Fall ein zweites Mal wiederholen!“ „Wie haben die Deutschen so etwas in ihrem Land und mit sich nur zulassen können – haben die denn gar nichts bemerkt und verstanden?“

Um seine Schüler doch noch zu erreichen und sie die Mechanismen eines totalitären Systems am eigenen Leibe erfahren zu lassen, wagt der Geschichtslehrer ein Experiment: Er strafft die Struktur und die Form seines Unterrichtes und betont deutlich die Hierarchie zwischen sich und seinen Schülern. Dies alles unterlegt er mit Schlagworten wie ´Gemeinschaft´, ´Stärke´ und ´Aktion´ und berührt damit tief in den jungen Menschen liegende Sehnsüchte und Ideale. So lassen sich die Schüler nach und nach immer mehr auf sein Experiment ein und es entwickelt sich eine kaum noch zu beherrschende Eigendynamik mit unvorhersehbaren, teils dramatischen Folgen.....

 

Die 12. Klasse der Freien Waldorfschule Bonn

Die Kinder des Monsieur Mathieu

 

Die Achte Klasse brachte 'Die Kinder des Monsieur Mathieu', frei nach dem gleichnamigen Film, mit viel Musik und Gesang auf die Bühne. Zu den öffentlichen Aufführungen ergeht herzliche Einladung an die gesamte Schulgemeinschaft.

Aufführungs-Termine:

1. und 2. März 2013, jeweils 19.30 Uhr,

3. März 2013, 17 Uhr.

Veranstaltungsort: Großer Saal

 

Zum Inhalt der Geschichte

Der ehemalige Musiklehrer Monsieur Mathieu kommt kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges in Frankreich als neuer Aufseher in ein Schullandheim für Kriegswaisen und erziehungsschwierige Kinder. Die Rektorin, Madame Rachin, ist eine hartherzige Person. Sie gönnt den Kindern nicht viel und wer ihren Launen nicht folgt, wird hart bestraft. Unter den Kindern herrschen Feindschaften. Die Schwächeren werden erpresst. Es herrscht das Gesetz der Stärkeren. Schnell entdecken die Kinder jedoch, dass sie in Monsieur Mathieu einen echten Menschenfreund gefunden haben. Gegen Madame Rachins Willen fängt er an mit den Kindern zu singen, und durch das gemeinsame Musizieren erleben sie eine längst vergessene Lebensfreude. Der gutmütige Hausmeister holt die seit Jahren im Keller verstaubten Musikinstrumente hervor, und so verbringen die Kinder immer mehr Zeit mit gemeinsamem Musizieren.

Die Damen des Wohltätigkeitsvereins, die immer wieder durch Spenden die Arbeit im Heim unterstützen, ahnten bisher nichts von den Missständen. Als sie zum Konzert eingeladen werden, trauen sich die Kinder endlich die Wahrheit über die hartherzige Rektorin zu erzählen. Die verhärtete und vom Leben enttäuschte Rektorin muss sich stellen und schließlich ihren Widerstand gegen Monsieur Mathieu aufgeben. Sie muss die Schule verlassen. Monsieur Mathieu übernimmt die Leitung und zusammen mit Catherine, seiner neuen Freundin, leitet er das Internat bis die Kinder ihre Schulzeit beenden.

 

Zur Inszenierung

Das Theaterstück spielt auf zwei Zeitebenen. Pierre Morange und Violett Pepinot, zwei ehemalige Schüler, besuchen fünfzig Jahre später das verlassene, verfallene Schullandheim. Sie erzählen sich anhand von gefundenen Tagebuchnotizen einige Erlebnisse aus ihrer gemeinsamen Schulzeit. Die einzelnen Episoden werden von den Kindern von „damals“ in kurzen Rückblenden dargestellt. Umrahmt wird das Theaterstück durch die bekannten Lieder aus dem Film. Diese werden in unterschiedlichen Besetzungen, teils chorisch mit solistischen Einlagen, teils auf Instrumenten, und mit einer von einigen Schülerinnen choreografierten Tanzeinlage dargeboten.

 

Plakat 12. Klass-Spiel
Plakat 12. Klass-Spiel

Angewidert von der sinnlosen Gewalt des Spionagegeschäftes spielt Aussteigerin Lane der Gegenseite ein geheimes Notizbuch zu. Im Sog der Ereignisse werden die Hebel für den Ausbruch des zweiten Weltkrieges neu gestellt. Eine knallharte Kriminalkomödie aus dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts.

 

Das Theaterstück der 12. Klasse (ab 12 Jahre) frei nach John Buchans Buch "39 Stufen".

 

Das Haus der Temperamente

Klassenspiel der 8. Klasse

 

Freitag, 10.02.2012, Samstag, 11.02.2012, 19.30 Uhr

und Sonntag, 12.02.2012, 17.00 Uhr im Großen Saal

„Im Freien Fall“ – Klassenspiel der 12. Klasse der Freien Waldorfschule Bonn

 

Die Geschichte von „Romeo und Julia“ - wer kennt sie nicht? Sie berührt uns heute noch genauso wie damals die Zuschauer zu Zeiten Shakespeares: Die frische Verbindung des jungen Liebespaares Romeo und Julia zerbricht tragisch an einer langen Feindschaft zwischen ihren Familien. Und das, obwohl niemand mehr weiß, woher dieser Streit eigentlich rührt. In Shakespeares Originalstück versucht Pater Lorenzo den Liebenden  mit einer List zu helfen. Doch die Bearbeitung “Im Freien Fall“ konzentrierte sich auf die Darstellung des Konflikts und seiner Folgen.

 

Die Regie führte Frau Franziska Winterberg, eine ehemalige Schülermutter und erfahrene Regisseurin. Von ihr stammte auch die Textbearbeitung, die sie passend für die Klasse entwickelt hatte. Unterstützt wurde sie durch die Schülerin Dewi Amongsari als Regieassistentin. Ein schlichtes aber interessantes Bühnenbild regte die Phantasie an. So spielte die Handlung bildlich und im übertragenen Sinne auf verschiedenen Ebenen. Einzelne Elemente deuteten - symbolisch gut platziert -  verschiedene Räume an und luden den Zuschauer ein, sein eigenes Bild  zu ergänzen. Mit Musik, frechen Ideen und pfiffigen Verfremdungseffekten kreierte Frau Winterberg eine moderne Fassung des alten Stoffes, der die archetypische Geschichte unterstrich.

 

Der Konflikt, erschien als eine Parabel. Statt Charaktere zu spielen, stellten die Schüler sie als Figuren dar. So wurden Romeo und Julia von drei verschiedenen Personen verkörpert, und als Nebenfiguren erschienen Clowns. Dies machte den alten Stoff lebendig, vielschichtig und künstlerisch interessant.

                                                                                                          Karola Geffers

 

 

 

Die 12. Klasse der Freien Waldorfschule Bonn

lud herzlich ein zu ihrer Theaterinszenierung

 

„Im freien Fall“

 

nach Romeo und Julia

von W. Shakespeare.

 

 

Fr 8. April 2011 um 19:30 h

Sa 9. April 2011 um 19:30 h

So 10. April 2011 um 17:00 h

 

Regie: Franziska Winterberg

In der Aula der FWS Bonn